Samhain: Warum sich unsere Verstorbenen gerade jetzt so nah anfühlen
Samhain, Allerheiligen und Allerseelen: Warum der Schleier zwischen den Welten Ende Oktober dünner wird und wie du diese Zeit nutzen kannst, um deinen Verstorbenen zu begegnen.

Wenn die Tage kürzer werden und morgens Nebel über den Feldern liegt, spüren viele Menschen etwas, das sie nur schwer in Worte fassen können. Eine Erinnerung, die plötzlich ganz nah ist. Ein Duft, der an die Oma erinnert. Ein Traum von jemandem, der schon lange nicht mehr da ist. Das ist kein Zufall. Wir sind mitten in der Zeit von Samhain.
Was ist Samhain?
Samhain (gesprochen „Sauin“) ist ein altes keltisches Fest und wird in der Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November gefeiert. Für die Kelten endete damit die Erntezeit, und die dunkle Hälfte des Jahres begann. Es war ein Übergang, ein Moment zwischen dem Alten und dem Neuen.
Und genau in diesem Übergang, so glaubte man, wird der Schleier zwischen unserer Welt und der Welt der Verstorbenen besonders dünn. Die Ahnen wurden eingeladen, man stellte ihnen Essen hin und zündete Lichter an, damit sie den Weg nach Hause finden.
Vieles davon lebt bis heute weiter, oft ohne dass wir es merken. Halloween kommt von „All Hallows' Eve“, dem Abend vor Allerheiligen. Und am 2. November, an Allerseelen, gehen auch heute noch viele Menschen auf den Friedhof und stellen Kerzen auf die Gräber ihrer Liebsten.
Warum fühlen sich Verstorbene jetzt so nah an?
In meiner Arbeit als Medium erlebe ich jedes Jahr, dass in dieser Zeit mehr Menschen auf mich zukommen. Viele erzählen mir von Zeichen, die sie bemerkt haben: Ein Lied im Radio, genau im richtigen Moment. Eine Feder vor der Haustür. Das Gefühl, dass jemand im Raum ist.
Ich glaube, das liegt auch an uns selbst. Der Herbst macht uns ruhiger. Wir ziehen uns zurück, sind mehr zu Hause, lassen los wie die Bäume ihre Blätter. In dieser Stille werden wir empfänglicher. Wir hören wieder hin, wo wir sonst im Alltag einfach weiterlaufen.
So kannst du die Zeit von Samhain für dich nutzen
Du brauchst kein großes Ritual, um deinen Verstorbenen nah zu sein. Oft reichen schon kleine Gesten:
- Zünde eine Kerze an. Stell sie ans Fenster oder neben ein Foto und denk dabei bewusst an den Menschen, den du vermisst.
- Schreib einen Brief. Alles, was du nicht mehr sagen konntest, darf jetzt auf Papier. Du kannst ihn aufheben, verbrennen oder einfach liegen lassen.
- Deck einen Platz mehr. Ein alter Brauch: Ein kleiner Teller oder eine Tasse Tee für die Ahnen, als Zeichen, dass sie willkommen sind.
- Achte auf deine Träume. Leg dir etwas zum Schreiben neben das Bett. Gerade in diesen Nächten kommen oft besondere Träume.
- Lass los. Samhain ist auch ein Fest des Abschieds. Überleg dir, was du aus diesem Jahr nicht mit in das neue nehmen möchtest.
Was, wenn noch etwas offen ist?
Manchmal reicht eine Kerze nicht. Vielleicht ist jemand ganz plötzlich gegangen, und du hattest keine Gelegenheit, dich zu verabschieden. Vielleicht gibt es eine Frage, die dich nicht loslässt. Oder du möchtest einfach wissen, ob es deinem Liebsten gut geht.
Genau dafür biete ich Jenseitskontakte an. In einem Kontakt versuche ich, eine Verbindung zu deinem Verstorbenen herzustellen und seine Botschaften an dich weiterzugeben. Viele meiner Klientinnen und Klienten sagen mir hinterher, dass sie zum ersten Mal seit langer Zeit wieder Frieden gespürt haben.
Wenn du in dieser besonderen Zeit Kontakt zu einem geliebten Menschen suchst, findest du alle Infos zu meinen Jenseitskontakten hier:
Zum Schluss
Samhain erinnert uns daran, dass Abschied nicht das Ende von Verbindung ist. Die Menschen, die wir lieben, bleiben ein Teil von uns. Vielleicht ist diese Zeit eine gute Gelegenheit, ihnen wieder ein bisschen Raum in deinem Leben zu geben.
Von Herzen,
Joslyn
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